Körperorientierte Traumatherapie Luzern
Verbindung zu sich selbst finden
Im eigenen Körper präsent sein
Neue Erfahrungen aufbauen
Die körperorientierte Traumatherapie unterstützt Sie dabei, wieder in Kontakt mit Ihrem Körper, Ihren Gefühlen, Impulsen und Ihrem inneren Wissen zu kommen. Dies ist ein wesentlicher Aspekt, um die Verbindung zu sich selbst zu stärken.In der Regel geht ein Trauma mit dem Verlust dieser Verbindung einher.
Der traumatherapeutische Ansatz zur Beruhigung des Nervensystems umfasst verschiedene Elemente, darunter Psychoedukation, Körperwahrnehmung, Ressourcenstärkung, der Aufbau von Sicherheit und Vertrauen, Selbstregulation und Integration des Erlebten.
Nicht selten manifestiert sich eine körperliche Symptomatik, deren Ursache nicht eindeutig geklärt werden kann und die das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen kann. Aus diesem Grund ist die Aufklärung ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Sie ermöglicht Ihnen, die Zusammenhänge zwischen bestimmten Symptomen und erlebten Traumata zu verstehen.
Durch eine verbesserte Körperwahrnehmung erlernen wir, unsere Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen besser zu erkennen. Dies vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Handlungsfähigkeit, was für den Alltag von entscheidender Bedeutung ist.
Die körperorientierte Traumatherapie ermöglicht neue Körpererfahrungen, wodurch mehr Vertrauen aufgebaut und positive Körpererfahrungen gemacht werden können.
In meiner Praxis biete ich einen wertschätzenden und wohlwollenden Rahmen für den Aufbau einer vertrauensvollen und Sicherheit gebenden therapeutischen Beziehung.
Themenbereiche in der körperorientierten Traumatherapie
- Aufklärung (Psychoedukation)
- Aufbau und Stärkung von eigenen Ressourcen und Selbstvertrauen
- Schulung und Förderung von Körperwahrnehmung und Präsenz
- Stabilität, Sicherheit und Orientierung stärken
- Erkennen und Ausdrücken von Grenzen
- Regulation von körperlichen und psychischen Spannungszuständen
- Beruhigung und Stärkung des Nervensystems
- Verständnis für den Zusammenhang von körperlichen Symptomen und erlebter Traumatisierung
- Förderung eines positiven Körpergefühls
Arbeitsweise in der Körperorientierten Traumatherapie
Als Therapeutin unterstütze ich die bewusste Differenzierungsarbeit zwischen der Wahrnehmung des Hier und Jetzt und der mit dem Trauma vebundenen Empfindungen, Gedanken und Gefühle aus der Vergangenheit.
Psychische Belastungen und traumatische Ereignisse können sich negativ auf das Körpererleben auswirken. Eine beeinträchtigte Körperwahrnehmung sowie ein beeinträchtigtes Gefühlsleben können zu Instabilität und Unsicherheit sowohl auf beiden Ebenen führen. Klienten:innen beschreiben dies folgendermassen: "Ich fühle mich wie neben mir" oder "Mein Körper gehört mir nicht mehr"
Für viele Menschen, die eine Traumata erlitten haben, sind das Unterdrücken von Gefühlen und das Vermeiden von körperlichen Empfindungen zunächst die einzigen zur Verfügung stehenden Bewältigungsstrategien.
Die Annäherung an das innere Erleben kann sich oft als Herausforderung erweisen und mit erheblichen Ängsten verbunden sein. Die Forschung auf dem Gebiet der Neurowissenschaften hat ergeben, dass es möglich ist, die eigenen Gefühle zu beeinflussen, indem das Bewusstsein für das eigene Erleben geschärft wird und ein Umgang mit den inneren Prozessen erlernt wird. Dieser Prozess wird auch als Interozeption bezeichnet, was so viel bedeutet wie "nach innen schauen" (Van der Kolk).
«Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen »
Anais Nin