Integrative Therapie 


Die Integrative Therapie wurde von Hilarion Petzold und anderen Mitarbeiter*innen in den 60 Jahren am Fritz-Perls-Institut und der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit und Kreativitätsförderung in Deutschland entwickelt. 
Grundlage der Integrativen Bewegungs- und Tanztherapie ist das Verfahren der Integrativen Therapie. Dabei dient mir das «Leibkonzept» als Leitlinie für meine körper- und bewegungstherapeutische Arbeit.
 
Das Konzept wird wie folgt definiert: Der Körper als materielle Realität mit seinen anatomischen Strukturen und physiologischen Funktionen ist verbunden mit dem beseelten, lebendigen und wahrnehmenden Körper (Leib) mit seinen Empfindungen, Emotionen, Gefühlen und dem Geist. Wahrnehmung, Erinnerung und Ausdruck finden im und durch den Körper statt.

Wahrnehmung (Perzeption): Wie nehme ich mich und die Welt wahr?
Ausdruck (Expression): Wie drücke ich mich aus, wie zeige ich mich?
Erinnern (Memoration): Ich erinnere mich bewusst oder unbewusst über den Körper (Leibgedächtnis), meine Lebensgeschichte ist in meinem Körper gespeichert.
Reflektieren (Reflection): Ich verstehe, was ich in der Therapie erlebe und bringe es in   Zusammenhang mit meiner Biographie.
 

Der Körper kann auf verschiedene Weise betrachtet und wahrgenommen werden, sowohl als Objekt als auch als Subjekt. Meine Herangehensweise als Integrative Bewegungs- und Tanztherapeutin ist es, vom Subjekt auszugehen. Das bedeutet, dass ich die Wahrnehmung eines Menschen und sein Verhältnis zu seinem Körper als Ausgangspunkt nehme. 


Die Integrative Therapie ist mein theoretischer Hintergrund und prägt massgeblich mein Verständnis und meine Haltung im therapeutischen Umgang mit Menschen. Sie verbindet gestalttherapeutische, tiefenpsychologische und leibphänomenologische Perspektiven.